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Die Fadenspannung

Die Fadenspannung bestimmt unter anderem ein sauberes Stichbild. Ist die Fadenspannung falsch eingestellt, sieht der Stich unsauber aus. Die Oberfadenspannung wird duch das Fadenspannungsrädchen geregelt, die Unterfadenspannung durch die Spulenkapsel. Der Ober- und Unterfaden muss also ein bestimmtes Spannungsververhältnis haben, damit die Verschlingung der Fäden in der Mitte des Stoffes liegt.

 

Die Unterfadenspannung

Zur korrekten Einstellung der Fadenspannung beginnt man mit dem Unterfaden. Nimmt man das Fadenende der Spulenkapsel in die Hand, soll die gefüllte Spule hängen, aber nicht herabgleiten. Bei ruckartiger Bewegung, soll die Spulenkapsel dabei graduell absinken. Stimmt die Einstellung nicht, kann man diese mit dem Fingernagel oder einem kleinen Schraubendreher regulieren. Die Regulierschraube wird nach rechts für eine festere Spannung gedreht. Nach links wird die Spannung lockerer. Passt auf, dass ihr nicht zu weit dreht, sonst könnte die winzige Schraube herausfallen.

Fadenspannung Regulierschraube Greifer

 

Die Oberfadenspannung

Stimmt die Unterfadenspannung, kann an dem Rädchen der Oberfadenspannung gedreht werden, bis die Fäden in der Stoffmitte liegen. Hierzu ein grafisches Beispiel einer sauberen und einer unsauberen Naht.

  • Ist die Oberfadenspannung zu locker, liegt die Verschlingung auf der Unterseite. Alternativ könnte die Unterfadenspannung auch zu stark sein.
  • Ist die Oberfadenspannung zu fest, liegt die Verschlingung auf der Oberseite des Stoffes. Auch könnte die Unterfadenspannung zu locker sein.

Überprüft die Fadenspannung beim Zickzackstich da dabei Probleme mit der Spannung hier am offensichtlichsten sind. Dort sollten die Fadenverschlingungen in der Spitze des Stiches liegen. Unterschiedliche Stoffe brauchen also verschiedene Einstellungen.